Keeper Scharroba: „Wir arbeiten uns nach vorn“
Friday, September 25, 2009 (04:50:12)

Posted by Ralf

Steinfeld/um - Der erste Saisonsieg für den FC Angeln 02 ist seit dem letzten Wochenende „unter Dach und Fach“. Nun gilt es für das Team von Björn Lassen und Werner Hansen nachzulegen, zumal am Sonnabend um 14 Uhr gegen Blau-Weiss Löwenstedt wieder ein Heimspiel in Steinfeld auf dem Programm steht. Auch Hansen hofft auf eine Bestätigung des ersten Dreiers: „Der Erfolg wirkt natürlich erst einmal befreiend. Nun wollen wir dafür sorgen, dass es weiter bergauf geht.“ Er verweist dabei auf das dicht gedrängte Tabellenbild. Vom Achten MTV Leck bis zum 16. Rang, den der FC einnimmt, sind es nur vier Punkte Unterschied.

Für Angelns Keeper Philipp Scharroba war der erste Saisonsieg ein besonderes Erlebnis. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Flensburg 08, bei dem er von der F-Jugend an bis zu seinem Wechsel zum FC in diesem Sommer kickte, endete die Negativserie seines neuen Vereins. „Und dann auch noch zu null“, bemerkt der 21-jährige BWL-Student nicht ohne Stolz. „Ein komisches Gefühl war es trotzdem“, erzählte „Scharry“, wie er von seinen Mannschaftskameraden gerufen wird, weiter, „denn mit fast allen habe ich ja noch in der Jugend zusammen gespielt.“ Philipp Scharroba war seit seinem Wechsel in den Seniorenbereich der zweite Mann bei 08 hinter Stammkeeper Finn Hübner. „In nächster Zeit sah ich keine Möglichkeit an ihm vorbeizukommen. Da ich aber Spielpraxis brauche, freute ich mich über das Interesse des FC Angeln und habe den Wechsel keine Sekunde lang bereut. Auch wenn ich wohl ständig an der Leistung von Tore Wächter gemessen werde“, sagt der Bayern-Fan und Bewunderer von Torwart-Legende Oliver Kahn.

Dabei begann es für Scharroba beim FC mit Komplikationen. Bereits in der Saison-Vorbereitung zog er sich eine schmerzhafte Schulterverletzung zu und verpasste so das erste Punktspiel gegen den TSV Rantrum. Die Heilung verlief schneller als erwartet, doch bei seinen ersten Einsätzen war eine gewisse Unsicherheit unverkennbar. Mittlerweile hat er sich als Nummer eins etabliert, auch wenn er wegen der alten Blessur bei den Spielen zeitweise noch schmerzstillende Mittel benötigt.

Nach dem Sieg gegen seine alte Truppe tippt er gegen den starken Aufsteiger aus Löwenstedt auf einen 3:1-Erfolg: „Wir müssen zwar noch konstanter werden, haben aber schon einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. Mit unserem Spieler-Personal gehören wir jedenfalls nicht in den Tabellenkeller. Langsam, aber sicher, werden wir uns nach vorn arbeiten.“

Quelle: ePaper sh:z Freitag, 25. September 2009 (Schlei Bote)

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